Für die Erzeugung der Ansteuerimpulse, den Phasenvergleich mit der Anschlussspannung, die Synchronisierung usw. werden integrierte Schaltungen angeboten, die den Aufbau einer Ansteuereinrichtung sehr erleichtern.
Aus Gründen der Verlustleistung, die eine integrierte Schaltung abführen kann, ist es jedoch nicht möglich, direkt aus ihr einen Ansteuerimpuls ausreichender Leistung zu entnehmen. Vielmehr muss zwischen IC-Ausgang und Ansteuerübertrager eine Endverstärkerstufe eingefügt werden.
Eine wichtige Forderung ist die Symmetrie der Ansteuerimpulse. Jede Unsymmetrie erzeugt zusätzliche Oberschwingungen und Gleichstromkomponenten. Andererseits dürfen die vom arbeitenden Stromrichter selbst erzeugten Oberschwingungen und Spannungsspitzen (Kommutierungseinbrüche und Abschaltüberspannungen) die Funktion der Ansteuereinrichtung nicht beeinflussen.
Thyristoren in Sechspuls-Brückenschaltungen (B6c) führen bei lückendem Strom zwei Stromblöcke mit 60° Abstand der Anfangszeitpunkte. Außerdem müssen auf jeden Fall beim Einschalten des Gerätes zwei Zweige gleichzeitig gezündet werden. Aus diesen Gründen ist es notwendig, dass Ansteuereinrichtungen für vollgesteuerte B6c-Schaltungen Doppelimpulse von 60° Abstand liefern.
Für einen Sicheren Betrieb muss für die Ansteuer IC’s zur Impulserzeugung eine ausreichende Entkopplung vom Laststromkreis gesorgt werden.